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27. Dez.
Belmont - Gossfort
Wir
haben unser temporär Home um 9.30 in Belmont abgegeben und fuhren in
Richtung Gossfort weiter. Zum ersten mal stellten wir keine besonderen
Ansprüche in unser Etappenziel, denn mit Gossfort wollten wir
lediglich die Restdistanz nach Sydney halbieren. Als wir unser Unit
bezogen hatten, und alles Eingepufft hatten, erkundeten Christa
und Nina die Stadt. Als Christa und Nina den Olympic Pool besuchten,
sahen sie unterwegs einen Lunapark den wir am Abend besuchten. Nina
hatte ein unglaubliches Glück, und gewann beim Zielwurf ein
beflügeltes pinkes Einhorn, so ein Fabeltier wie es sich jedes kleine
Mädchen wünscht; und dabei sind unsere Koffer bereits zum bersten
voll. Nach einigen Fahrten auf diversen Bahnen ging's dann wieder
zurück zu unserem Caravan Park. Nach einem flinken Einkauf im
benachbarten Supermarkt, besprachen wir noch eingehend die nächsten
Tage, und liessen die letzen sieben Wochen Australien Revuepassieren.
28. Dez.
Gossfort - Sydney
Von
Gossfort aus erreichten wir Sydney schon nach kurzer Zeit, die Fahrt
mit dem Auto über die Sydney Harbour Bridge in die City war unser
erstes Highlight an diesem Tag. Und Nina war ganz begeistert als sie
zum ersten mal einen Blick auf das Opernhaus erhaschte. Um 12.00
bezogen wir unser Zimmer im YHA Backpackers gleich neben der Central
Rail Station. Unser Nächster Termin war die Autovermietung in Kings
Cross. Nachdem wir unser Mietwagen abgegeben hatten, machten wir einen
ersten besichtigungs Bummel durch die Stadt. Zuerst waren wir im Hyde
Park von wo aus man herrlich den Sydney Tower sieht, danach ging es
mit der Bahn zum Circular Quai. Beim Spatziergang in die Rocks
genossen wir die letzten Sonnenstrahlen die sich auf das gemütlichen
Stadtchen glichen. Als wir nach einer Stunde wieder am Circular Quay
anlegten, war das Sydney Opera Haus
legten. Um 20.30 begleiteten die Mädels Sascha zu seinem
Nachtabenteuer bevor sie zurück ins Hotel gingen. Um 2100 startete das
Abenteuer Bridge Climb, das besteigen der Sydney Harbour Bridge. Nach
akribischer Vorarbeit der sogar einen Alkoholtest beinhaltet wurden
die Teilnehmer der Tour Bekleidet. Mit Kombi, Regenhose gegen den
Wind, Sicherungsgurt, zwei Gurttaschen mit Helly Hansen und
Regenjacke, Kappe, Handschuhe, Stirnlampe und Funkgerät mit Headset.
Nach einem Simulationssteg wo man das gehen mit Sicherungsrolle
testet, ging es an die Brücke. Die Sydney Harbour Bridge misst eine
Spannweite von 1150m, Bogenweit 503m und hat eine max. Höhe von
145m, die Fahrbahn ist 68m über Meer. Sie wurde 1932 nach einer
Bauzeit von acht Jahren dem Verkehr übergeben kostete 20 Mio.$ und wir
von über 6 Mio. Nieten zusammengehalten. Als Stahlbauer ist der "Climb"
ein absolutes Muss, die Konsrtuktion ist gewaltig und die Aussicht
phänomenal. Nach drei Stunden und rund 1400 Stufen war ein
unvergessliches Abenteuer zu Ende.
29. Dez.
Sydney
Wir
besorgten uns für diesen Tag eine Tageskarte von der Monorail, welche
hoch über den Strassen rund um den Darling Harbour und die City ihre
Schlaufen zieht. Die erste Station war Darling Harbour. Beim Maritime
Museum konnten wir endlich die längst fällige Leuchtturmbesteigung
bewältigen. Auf der Leuchtturmplattform zog uns ein recht strammer
Wind um die Ohren. Das Zugehörige Maritime Museum zeigt alles rund um
die Schifffahrt und Marine. Und immer wieder waren interessante Kinderposten
aufgebaut, so dass jeder auf seine Kosten kam. Ganz fasziniert waren
wir von einem Bierdosen Boot, welches tatsächlich bei einer
Dosenregatta im Northern Territory zum Einsatz kam. Nach einem
leckeren Lunch im Shushi-Train fuhren wir mit der Monorail in die
City. Nina wünschte sich sehnlichst in Sydney ein paar Schuhe kaufen
zu dürfen, vom eigens gesparten Feriensackgeld. Und schliesslich haben
wir genau die richtigen Strand-Schlarpen gefunden, und die Nina war
stolz ohne Ende auf das neue Schuhwerk. Obwohl wir schon einige
Stunden unterwegs waren, zog es uns doch wieder in den Darling
Harbour. Hier besuchten wir das neue Sydney Aquarium. Endlich konnten
wir einmal einen Plattipus beobachten, wie dieser nervös nach Futter
suchte. Und auch der kleine Zwergpinguin hatte einen Platz im
grosszügigen Aquarium. Nina war hin und weg von den verspielten
"Robben", resp. den Seehunden und beeindruckt von der Grösse der Haie
und Rochen. Nach einer letzen Fahrt mit der Monorail ging es zurück
ins Hotel, wo Nina endlich die neuen Schlarpen anziehen und stolz
präsentieren durfte.
30. Dez.
Sydney
Erst
nach einem späten, ausgiebigen Frühstück zogen wir am frühen
Nachmittag zum Circular Quay. Als wir um die Ecke in Richtung Ferry
Station abbogen, hörten wir plötzlich eine Bekannte Stimme. Susi und
Rene, ein befreundetes Paar aus der Heimat, standen vor uns. Auch wenn
wir wussten, dass sie momentan in Sydney weilen, war die Überraschung
doch gross. So gingen wir gemeinsam erst einmal in die Rocks, und
plauderten in einem gemütlichen Biergarten. Anschliessend machten wir
uns auf die Suche nach dem besten Platz für das grosse Feuerwerk an
New Year`s Eve. Im Botanischen Garten fanden wir dann den Traumplatz,
eine kleine Höhle mit Sicht auf das Sydneys Opera House und Sydney
Harbour Bridge. Jedoch rechnen wir uns die Chancen genau diesen Platz
zu ergattern, als relativ gering aus. Nach einem zweistündigen
Spatziergang durch den Botanischen Garten, stärken wir uns an einem
Foodcorner im Fusse des Sydney Towers. Als Susi und Rene sich wieder
auf den Weg zu ihrem Campingplatz machten, stiegen wir in eine Ferry
und fuhren im Sonnenuntergang nach North Sydney. Es ist schon
erstaunlich, wie nach wenigen Fahrtminuten aus dem Zentrum von Sydney,
die Gegend plötzlich Dorfcharakter erhält. Als wir nach
einer Stunde Bootsfahrt wieder am Circular Quay anlegten, war das
Sydney Opera Haus in der immer dunkler werdenden Nacht sanft
beleuchtet, und versprühte eine phantastische Atmosphäre.
31. Dez.
Sydney
Diesen
langen Tag wollten wir ruhig angehen. Wir brunchten erst spät in der
Jugendherberge, und machten uns ein Lunchpaket. Um 15 Uhr machten wir
uns dann auf in Richtung Botanischer Garten. Dieser war am New Years
Eve nur via Museum, und nicht via Opera House zugänglich. mit ca. 700
anderen Besuchern stellten wir uns dann also in die Reihe zur
Schleuse. Der Park wurde rundum dicht gemacht, und jede Tasche wurde
kontrolliert auf Alkohol, den durften wir uns nicht mitnehmen. Vor der
Hauptschläusse häuften sich also schon die leeren Bierdosen und
halbleeren Cola Flaschen (die wahrscheinlich noch andere Zusatzstoffe
enthielten). Es ging flink voran, kurz vor 16 Uhr standen wir im Park
und suchten uns ein Platz für das Feuerwerk. Immer mehr füllte sich der
Botanische Garten, und die Stimmung wurde auch immer gewaltiger. (Im
Park durfte man sich dann natürlich wieder Bier und Wein kaufen).
Eine La Ola Welle folgte der anderen, und rundum wurden Spässe
getrieben. Kurz vor 18 Uhr gingen Sascha und Nina auf einen
Erkundungstripp durch das Gelände, und kamen in Begleitung von Adi und
Winu, zwei Bekannten aus unserem Dorf, zurück zu unserem Platz. Und so
verging das restliche warten wir im Fluge. Nina versetze uns allen
noch einen riesen Schrecken, als sie nach einem Spatziergeng (einmal
die Strasse rauf und wieder zurück) nach 20 Minuten nicht zurück kam,
ging Mama auf die Suche, inmitten von Mittlerweilen 50`000 Besuchern.
15 Minuten später standen dann Papi und Mami mit Natelnummer und Foto
von Nina bei der Polizeiwache. Diese funkten schon wie wild durch das
Gelände, als der Erlösende Anruf von Adi kam. Nina trottelte in einer
Selenruhe zurück, sie war nur schnell auf der Toilette, es hätten halt
viele andere auch angestanden. Um 21 Uhr startete dann das erste 10
Minuten lange Feuerwerk. Bereits nach diesem ersten Feuerwerk waren
alle ganz happy. Da viel junge Familien das Gelände nach diesem
ersten Feuerwerk verliessen, hatten andere die Chance dazu stossen.
Darunter auch Susi und Rene, nun waren wir also indessen eine Bande von sieben
Schweizern, und irgendwie war die Kleinste die lauteste von allen, wir
hatten jedenfalls alle unseren Spass. Pünktlich um 24h startete dann
das zweite 20 Minuten dauernde Spektakel. Dieses Feuerwerk wurde neben
der Sydney Harbour Bridge von drei weiteren Orten synchron abgefeuert.
Es war wunderschön, vor allem mit der Syluette das Sydney Opera Houses
im Vordergrund. Die freudige Stimmung hielt noch lange an nach dem die
letzte Rakete abgefeuert wurde. Während Sascha und die
Schweizer Delegation noch weiter auf den Gelände blieben, machten
sich Nina und Christa gleich auf dem Rückweg. Im Banne der Masse und
der geträllerten Liedern, ging Nina den halben Weg ohne ein Wort
zu murren nach Hause. Erst um 2 Uhr in der Früh, erreichten wir das
Zimmer, und sie schlief sofort wortlos ein.
01. Jan.
Sydney
Ein
Müdes Sydney begegnete uns an diesem Ney Years Day. Auch wir haben bis
10 Uhr schlaf nachgeholt. Am letzen Tag in Sydney durfte Nina das
Tagesprogramm auswählen, und so kam es, dass wir im Hallenbad beim
Hyde Park einige Runde geschwommen sind. Anschliessend fuhren wir zum
Circular Quai und bestaunten die verschiedensten Künstler die am Quai
ihre Kunststücke präsentierten. Ein Jongleur, der auf einem 4m hohen
Einrad, mit laufender Motorsäge einem Schwert und einem Apfel
jongliert. Eine Gruppe Aboriginals die auf Digeridoos spielten und
Tänze vorführten. Menschen die wie Statuen verharren, es gab viel zu
sehen. Danach fuhren wir ein letztes mal mit einer Ferry an den
Wahrzeichen von Sydney vorbei zum Darling Harbour. Dort bestaunten wir noch
eine letzte fantastische Show mit einem Zauberer, und gingen zu Fuss
zur Jugendherberge zurück. Dort hiess es Koffer packen, und dies
bedeutete in diesem kleinem Zimmer ein riesiges Chaos, und zwei
Stunden arbeit, die wir uns zu dritt geteilt hatten.
02. Jan.
Sydney - Perth - Mandurah
Sieben
Uhr Tagwache, das war hart für uns alle. Dafür bestätigte sich der
Zeitplan äusserst positiv. Mit einem Taxi (Sascha hatte extra nach
einem Kombi Ausschau gehalten, damit all unser Gepäck darin Platz
fand) fuhren wir zum National Airport von Sydney. Und kurz nach 10 Uhr
hoben wir in die Lüfte. Der 4,5 Sündige Flug ging reibungslos an uns
vorbei. Einzig die Landung war infolge starken Windböen etwas
holperig. Doch Nina fand das "echt luschtig". Schon aus dem Flugzeug
konnten wir gut erkenne, wie das Land immer flacher, karger, roter und
die Strassen gerader werden. Nach der Übernahme des neuen Mietwagens
in Perth machten wir uns auf die Suche nach einer neuen Bleibe. Erst
schien uns das unlösbar, da infolge Ferienzeit alles ausgebucht zu
sein schien. Doch dank der Touristik Information in Mandurah, fanden
wir einen äusserst preiswerten und sehr charmanten Campingplatz.
Während des Abendspatzierganges rund um den Camping hörten wir live Musik von einem Pub. Im
Garten spielte eine Band,
wahrscheinlich aus der Gegend, und Nina tanzte wie wild, und war in
unserem Bereich bald in allen Augen. Nach so einem langen Tag ( Durch
die Zeitverschiebung haben wir 3 h gewonnen, und sind jetzt nur noch
7h früher wie die Schweiz) schiefen
wir am Abend alle schnell ein.
zur 9. Ferienwoche
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