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29.Nov.
Airlie Beach - Mackay - The Caves (Rockhamton)
Früh
am Morgen machten sich Nina und Sascha auf den Weg der morgendlichen
Vogelfütterung auf dem Campinggelände beizuwohnen. Pünktlich sassen
die Papageien rund um die Futterstätte bereit. Als der Pfleger kam gab
es dann kein halten mehr, sodass einer der kleinen gefiederten Freunde
sogar in den Kessel mit dem suppenähnlichen Vogelfutter fiel, und dann
tropfnass, verklebt und kurzfristig flugunfähig in der Runde sass.
Heute wollten wir ein bisschen Wegstrecke gutmachen und uns in
Richtung Rockhamton bewegen. Wir kamen gut voran, Nina war sehr
zufrieden, und schlief auch lange im Auto. Kurz nach Sandria machten
wir bei einer entzückenden Raststätte einen Lunchbrack und fuhren dann
weiter um uns ein Nachtlage zu suchen. Doch leider fanden wir nichts
passendes. So landeten wir ungewollt kurz vor Rockhampton auf einem
sehr weitläufigen Camping rund um das Eingansportal zu den Höhlen von
The Cave. Gleich beim Eingang begrüsste uns ein Kangaroo. Und als wir
Nina zum Spielen auf der Schaukel aufmunterten, war diese
uninteressant, weil auch auf dem Spielplatz ein grosses Kangaroo
rastete. Da wir nach ca. 400 km Fahrt keine grosse Lust mehr hatten
uns um eine preiswerte Unterkunft zu kümmern, stimmten wir dem Preis
für die Luxus Cabin zu, und waren dann sichtlich Überrascht, als sich
diese als ein komfortables 3-Zimmer Bungalow mit Kangaroos auf dem
Vorplatz outete. So sassen wir am Abend auch nach dem Nachtessen noch
alle lange auf der grossen Veranda, und konnten Kangaroos bei ihrer
nächtlichen Wanderung durch das einsame Waldgebiet beobachten.
30.Nov.
The Caves - Rockhampton - Gladstone - Benaraby
Da
wir in der Nacht auf dem Areal der Höhlen von the Caves geschlafen
hatten, konnten wir heute mal zu Fuss zu unserem Tagesausflug gehen.
Dabei hat sich Nina von den noch faulen Kangaroos verabschiedet. Die
Führung durch die Höhlen war sehr interessant, und die teilweise über
150 Jährigen Holztstege gaben ein sehr nostalgisches Flair. In einer
grossen Halle, the Kathedrale genannt, konnten wie die Akustik und die
Finsternis der Höhle erfahren. Da dieser Teil der Höhle wirklich für
Hochzeiten als Kirchensaal dient, konnten wir auf einem der
Kirchenbänke platz nehmen. Während dem eine sanfte Musik lief wurden
dann Stück um Stück die Beleuchtung reduziert, bis wir in der
absoluten Finsternis sassen. Danach bekam jeder von uns eine Kerze in
die Hand, und wir konnten den letzen Teil der Höhle auf eigene Faust
durchforsten. Dieser Teil war sehr gewunden, eng und meistens nur
gebückt passierbar. Am Ende sahen wir beim hinabgehen zum
Eingangsportal noch zwei Felsenkängeruh, die neugierig zu uns
Niederblickten.
Auf unserem weiteren Weg fuhren wir nach Rockhampton. Hier liess
Sascha nochmals seine Wunde am Fuss von einem Doktor begutachten. Die
Wunde heilt gut, und das nähen wäre eher überflüssig gewesen.
Da wir mittlerweile alle Hunger hatten, assen wir im the Sizzler,
einer Salatbar, soviel dass wir beim weiterfahren beinahe platzen.
Nina schlief wohlgenährt gleich ein, und so nutzen wir die Gelegenheit
und fuhren die 130 km bis nach Gladstone durch. Einmal mehr checkten
wir in 4 Big Australia ein, und bezogen eine 2 Zimmer Cabin für die
nächsten drei Nächte. Der Camping-Leiter gab uns viele schöne Tipps,
sodass wir die Nächten zwei Tage wohl volles Programm haben werden.
Wie immer wurde kaum haben wir alles ausgepackt der Swimmingpool ganz
genau unter die Lupe genommen, und nach einem kleinen Imbiss beendeten
wir unseren Tag.
1. Dez.
Benaraby - Gladstone - Benaraby
Am
Morgen war es wieder mal an der Zeit die Homepage aufzuschalten, so
machten wir uns auf den Weg mit der Stadtkarte von Gladstone und
suchten ein Internet Cafe. Eine knappe Stunde später waren Christa und
Sascha happy das unsere HP wieder aktuell war. Nina war froh das es
wieder einmal ein Internet Cafe mit Eisdiele war, weil man doch
schliesslich mit einem feinem Eisbecher viel besser warten kann. Der
Jachthafen war unser nächstes Ziel, er ist in einem grosszügigen Park
eingebettet und lädt gross und klein zum verweilen ein. Etwas weiter
draussen könnten wir beobachten wie ein riesiges Kohlenschiff mittels
kilometerlangen Förderbänder beladen wurde. Nina meinte " Wow das ist
ja so gross da könnte man glatt unser Haus darauf stellen". Ich glaube
da hätte schon fast das halbe Dorf platz gehabt. Am Nachmittag
besuchten wir den Botanischen Garten, leider fiel unser Besuch etwas
kürzer aus als geplant, denn die dort ansässigen Mücken wollten uns
fast fressen und so beschlossen wir Forfait zu geben. Wider zurück in
unserem Zeltplatz machten wir uns in der grosszügigen Campingküche ein
very spicy Curry, sodass Nina zuerst Sauercreme auf dem Teller hatte
als Curry und später nur noch Reis as. Wenn irgendwelche Infekte oder
Viren im Anzug gewesen wären, sind diese nun auch Geschichte.
2. Dez.
Benaraby
Nina
wollte Mami und Papi wie üblich schon um 6.30 wecken, aber die waren
gar nicht begeistert von der Idee, denn gerade mal dreieinhalb Stunden
Schlaf sind eindeutig zu wenig. So bekamen wir eine weitere
Galgenfrist von einer Stunde, nun gab es aber kein wenn und aber mehr.
Mit einem etwas schweren Kopf begaben wir uns dann zum Pool und
beschlossen das wir der Beach besuch auf den Mittag verschieben.
Nina, die sich vor drei Wochen noch nicht getraute mit "Flügeli" im
tiefern Teil des Pools zu schwimmen und immer darauf bedacht war das
ihr ja kein Tröpfchen ins Gesicht spritzte, lief zur Hochform auf und
wollte es nun endlich wissen. "Wie goht das mit em innegumpe ond
tauche" und nach etwas zögerlichen Startversuchen klappte es immer
besser und besser.
Zum Mittag bekochten wir uns dann in der Campingküche die unmittelbar
neben dem Pool stand. Da ausser uns kein Mensch zu Gegen war, hatten
wir schon fast das Gefühl Zuhause im Gartenhaus zu sein. Der restliche
Tag beschlossen wir dann auch im Pool zu verbringen und einfach
gemütlich zu relaxen.
3. Dez. Benaraby
- Town of 1770 - Bundaberg
Ein
weiteres Mal war heute "Umzugstermin". Auf dem Weg nach Bundaberg
machten wir einen Abstecher ins Historische Town of 1770. Diese Stadt
trägt nicht umsonst eine Jahreszahl als Namen. Im März 1770 betrat
Capitain James Cook hier das erste Mal Boden von Queensland. Neben der
sehr schlichten Gedenkstätte besitzt Town of 1770 jedoch noch viel
mehr, einen fantastischen Ausblick über den Pazifik. Die
Gedenkstätte von Capitain Cook liegt auf einem Ausläufer ins Meer, und
man hat wirklich den Eindruck am Ende der Welt zu stehen. 270° kann
man sich drehen, und blick auf das weite Meer. Ein Lookout in der Nähe
der Gedenkstätte liess uns einen wundervollen blick auf eine einsame
Bucht tief unten gewähren. Im ersten Augenblick schien es unmöglich da
hinunter zu kommen. Es war kein Pfad ersichtlich die zu diesem
Traumstrand führen könnte. Und doch sahen wir ganz deutlich Fussspuren
im Sand. Wir liessen nicht locker, und fanden den verborgenen, und
wohl eher selten benutzen Pfad in das kühlende Nass. Als wir zufrieden
im Meer badeten beobachten wir ein Paar, welches ebenfalls nach dem
Pfad nach unten suchte, jedoch erfolglos wieder von dannen zog, unsere
Schadenfreude war entsprechend gross.
Nach diesem Badespass fuhren wir in Richtung Bundaberg, über die
typischen hügeligen Strassen die einfach Schnurgerade ihrem Ziel
folgen.
4. Dez.
Bundaberg (Rum Factory)
Der
Name Bundaberg ist in ganz Australien ein Begriff. Einerseits für den
hier produzierten Zucker, denn 35% der australischen Zuckerrohr Ernte
werden hier verarbeitet, anderseits steht der Name auch für den
Rum der hier gebrannt wird. So machten wir uns auf die Socken zur
Besichtigung der Bundaberg Distilling Companie. Das an diesem Tag
gerade Tag der offenen Tür war kam uns ganz gelegen, denn wir wurden
mit T-Shirts, Kleber, und Ballonen gerade zu überhäuft und die Tour
war heute ebenfalls Gratis. An der Haus eigenen Bar gab es dann zum
Schluss allerlei Rum zu probieren, wobei sich das Bundaberg Dark and
Stormy (Rum und Gingerbier) als unser Favorit erwies und wir gleich
einen Karton zum Fabrikpreis mitnahmen. Bei der späteren Audienz mit
dem Bundy - Bear war Christa froh sich an dem starken Freund etwas
anzulehnen.
5. Dez.
Bundaberg (Botanic Garten)
Trotz Wolkendecke
und Regen machten wir uns auf den Weg zum Botanischen Garten. Wieder
einmal mehr eine wunderschöne Anlage. Rund um vier grosse Teiche mit
Inseln auf denen allerlei Vögel nisten
winden sich Gehwege. Als Überraschung für Nina fuhren wir
mit einer alten Dampfeisenbahn welche immer am Sonntags um den See
fährt, und genossen die immer wieder wechselnden Düfte der diversen
Pflanzen. Die Lokomotive leistete in früheren Jahren
in der hiesigen Zuckerrohrindustrie ihre Dienste, und transportierte
das frisch geschnittene Zuckerrohr von den Feldern zur Zuckermühle. Nach
dem Gang durch die schöne Gartenanlage besuchten wir ein Zuckermuseum
welches in einem alten, im viktorianischen Stiel gebautem,
Gutshaus untergebracht war. Nach dem Gang in die Vergangenheit widmeten wir uns am Nachmittag dem
neuzeitigen. Wir besuchen ein Bowlingcenter und spielten einige Spiele.
Auch Nina konnte ganz passabel mitpunkten.
zur 5. Ferienwoche
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