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15.Nov.
Moosmann - Port Douglas - Cairns
Nach
dem Frühstück im Motelzimmer packten wir unsere Koffer und machten uns
auf den Weg zu einem neuen temporären Heim. In Port Douglas mussten
wir noch einige Besorgungen machen, und anschliessend mussten wir
nochmals zurück nach Moosmann, da die am Vortag gewaschene Wäsche noch
nicht richtig trocken war. Nach dem Mittag waren wir dann endlich
gewappnet, und wir fuhren dem wunderschönen Capitain Cook Highway
entlang nach Cairns. Dort fanden wir ein einfaches preiswertes Motel
mitten in der Stadt. Kaum angekommen schlenderten wir durch die Stadt
und waren gleich begeistert von der neu erschaffenen Lagune, ein
künstlich angelegtes Badeparadies mit BBQ Plätzen zum Relaxen,
Geniessen, und das ganze völlig kostenlos. Natürlich mussten wir
diesen Badespass ausgiebig testen, und so kam Nina zu ihrem lange
ersehnten Nachtschwimmen. Den ganzen Abend konnten wir Flying Foxes
bewundern, wie diese, manchmal auch ganz dicht, über unseren Köpfen
ihre Flugrunden drehten, und sich anschliessend zum ruhen kopf unter
in die Palmen an die Palmblätter hängten.
16.Nov.
Cairns
Ausschlafen
war angesagt und bloss kein riesiges Rahmenprogramm. So ging es gegen
Mittag zu einem gemütlichen Stadtbummel. Am Abend nahmen wir einen
dieser tollen BBQ-Plätze in der Lagune in beschlag. Dort wollten
mittels neu gekaufter Bratpfanne Speck-Kartoffeln mit Käse überbacken
zubereiten. Da die Pfanne zu wenig heiss wurde drohte dieses
Unterfangen zu scheitern. Als sich dann drei Schweden zu uns an den
Tisch gesellten und ihren Notkocher "ausgrabten", sahen wir uns an und
20 Min. später waren wir auch stolze Besitzer eines Camping-Kochers.
Und Oh Wunder die Kartoffeln brutzelten herrlich, und der Traum von
Spiegeleier zum Frühstück wird künftig auch wahr.
17.Nov.
Cairns - Tropical Zoo
Die
Zeit war gekommen, die Australische Tierwelt auch einmal live zu
betrachten. Im Tropical Zoo konnten wir viele australische Tiere
bewundern: der stämmige Wombat, die ewig müden Koalas, das gefrässige
Krokodil, Helmut der eigentlich Helmcassowar heisst jedoch von Nina
einfach halber umbenannt wurde, Reptilien aller Art und natürlich das
hüpfende Kangaroo. Komischer weise konnten wir uns vom begehbaren
Kangaroo Gehänge beinahe nicht mehr trennen. Nach einem letzen Bad in
der Lagune nahmen wir abschied von Cairns.
18.Nov.
Cairns - Lake Eacham - Milla Milla Falls - Zillie Falls - Ellinjaa
Falls - Innisfail
Nachdem updaten
unserer Homepage fuhren wir mit fast leerem Benzintank in Richtung
Cairns Hochland. Trotz Klimaanlage kam Christa ziemlich ins Schwitzen.
Nach einer beinahe nicht endende kurvenreiche Bergstrecke gelangten
wir mit letzter Reserve zu einer Tankstelle. Anschliessend brauchten
wir ein kühlendes Bad im Lake Eacham um wieder auf Normaltemperatur zu
gelangen. Die Fahrt führte weiter Richtung Milla Milla wo wir in den
Waterfall Circuit einbogen, welcher uns der Reihe nach zu drei
bezaubernden Wasserfällen lotste. Wir sahen den Milla Milla Fall, den
Zillie Fall und den Ellinjaa Fall, eingebettet im üppigen Grün des
Regenwaldes.
Während der Motelsuche kam es dann unverhofft zu einem Tages
Highlight: Nina verlor ihren ersten Wackelzahn, und wuchs vor lauter
Stolz bestimmt um 2 cm.
Das mittlerweile traditionelle Abendbad genossen wir im öffentlichen
Freibad von Innisfail, dass wir um 18.00 nur noch mit vier Personen
teilen mussten.
"Wer mini
Zahlugge aluege möchti, chan das uf minere
Fotigallerie
mache"
19.Nov.
Innisfail - South Mission Beach
Happy
Birthsday Christa. Ein lang ersehnter Wunsch ging für Christa in
Erfüllung, einmal Geburtstag im Sommer. So machten wir uns nach dem
Frühstück auf die Socken und suchten uns ein lauschiges Plätzchen nahe
dem Meer. Dies fanden wir schliesslich in South Mission Beach im
Coconut Caravan Village, einem direkt am Meer gelegenen Zeltplatz.
Nachdem wir unser sieben Sachen für die nächsten zwei Tage eingepufft
hatten lehnten wir entspannt zurück und genossen den Nachmittag
am Strand und am Pool. Zum Abendessen wurde Christa von Sascha und
Nina kulinarisch verwöhnt, das Dessert mussten wir auf den nächsten
Tag verschieben. Nina die nach dem vielen Schwimmen, mittlerweile auch
ohne "Flügeli" war stehend K.O. und schlief um 19.00 ein. Christa und
Sascha setzten sich gemütlich unter die Kokos Palmen am Strand und
genehmigten sich ein Fläschchen Wein.
20.Nov.
South Mission Beach
Um
5.00 in der Früh schlichen wir uns aus unserem Cabin, um Nina nicht zu
wecken, und beobachteten an der Beach einen eindrücklichen
Sonnenaufgang über Dunke Island.
Nach dem wir den Rest des Morgens mehr oder weniger auf der faulen
Haut lagen wurde es gegen Mittag Zeit für etwas Bewegung. Wir fuhren
nach Wongaling Beach dort mieteten wir uns ein Family Bike und fuhren
den Sandstrand entlang. Das Stahlross welches zwar witzig anzuschauen
war, erwies sich als bleischweres ungeschaltetes Monster in der
brütenden Mittagshitze. Und bevor die Tour zur Tortur wurde
beschlossen wir die Übung nach eineinhalb Stunden abzubrechen, und uns
einer etwas leichteren Sportart zu widmen: Mini Golf. Das kann ja gar
nicht so schlimm sein. Denkste! Heute scheint es irgendwie besonders
schwül zu sein, wir mussten nach den 18 Löchern sofort zurück ins Pool
flüchten. Wer jetzt denkt " Die hängen ja immer am Pool oder im Meer
herum " dem sei gesagt, dass dies die einzigen Stellen sind an denen
man nicht zum Auslaufmodell mutiert.
21.Nov.
South Mission Beach -Tully - Lucinda (Halifax) - Touwsnville
Nachdem
es in der Nacht geregnet hatte war die Temperatur am Morgen
recht angenehm, was uns bei der doch etwas längeren Strecke an diesem
Tag zugute kam. Von South Mission Beach aus fuhren wir nach Tully, wo
mitten im Ort ein acht Meter hoher Gummistiefel steht. Dieser soll an
die Rekord Niederschläge von 1950 erinnern, als es innerhalb eines
Jahres 7910mm (1140mm an einem Tag) Regen gefallen sind.
Kurz nach Cardwell machten wir einen kurzen Stopp bei einem Lookout
und genossen die Aussicht über den weiten Wald und den Hinchinbrook
Channel bis hin zur Hinchinbrook Island. Eine knappe Stunde später
trieb uns der Hunger nach Lucinda, wo wir im Park einem
gemütlichen Pick Nick frönten. In Lucinda, bekannt für seine
Zuckerindustrie, wurde ein gigantischer Steg (5,9 km lang) mit
Förderband ins Meer hinaus gebaut um die Schiffe zu beladen.
Schliesslich trafen wir dann am späteren Nachmittag in Touwnsville ein
und bezogen unser neues Quartier im Walkabout Palms Caravan Park.
Die zwei süssen Kerlchen auf dem Foto sahen wir kaum losgefahren am
Morgen.
zur 3. Ferienwoche
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