8. Tag     Halliday Bay - Macky - Sarina - Marlborough - The Caves - Rockhamton

Wieder ein Traumstrand - und wieder MenschenleerGegen 10 Uhr fuhren wir los in Richtung  Rockhamton. Wieder besuchen wir schöne, menschenleere Strandabschnitte.

 Den Mittagsimbiss nehmen wir in einem typischen Truckerstop.

 

Am Nachmittag besichtigen wir die Commo Caves. Wir sind die einzigen Besucher und geniessen diese Ruhe sehr. Besonders beeindruckend sind hier die Wurzeln eines Feigenbaumes, welche sich 20m in die Höhle zum Grundwasser bohrten. Gegen 16 Uhr checken wir im True Motor Inn ein, wo wir nach einem kleinen Bad im Swimming Pool, Pizza und 1/2 Stunde TV in einen zwölfstündigen Tiefschlaf fallen

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9. Tag     Rockhamton - Mount Morgan

Die Railstation von Mount Morgan - Mit einer Disellock kann man hier einen entzückende Fahrt machenFrühstück im Bett und dann geht’s um 9.30 in Richtung Mount Morgan. Diese historische Stadt war um 1900 die Goldgräberstadt No.1 in Australien. Mit einer alten Diesellok fahren wir einige hundert Meter übers Land und erhalten interessante Informationen über die Gegend.  Auch auf dieser Fahrt sind wir alleine, ohne weitere Touristen: Ein schöner Ausflug. 

 

Traum Motel in Bonny Island. Wir sind die einzigen Gäste 
In Bonny Isand entdecken wir ein wunderbares Motel. Langsam wird das Ganze fast ein wenig gespenstisch, denn wieder einmal sind die einzigen Gäste und haben den ganzen tollen Swimming Pool für uns alleine. So verbringen wir einen schönen Abend bei Pasta und Whisky-Cola auf unserem Sitzplatz gleich neben dem Pool.

 

 

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10.Tag    Bonny Islang - Glad Stone - Gin Gin - Houward - Hervey Bay

Bereits um 12.30 Uhr treffen wir in Hervey Bay ein. Von hier aus finden Fahrten nach Fraiser Island statt. Das können wir uns nicht entgehen lassen. Fraiser Island ist die grösste Sandinsel der Welt. Wir buchen eine 4WD-Bustour (mit dem PW kann man die Insel nicht befahren) für zwei Tage. Für diese Nacht finden wir im Backpackers ein kleines Zimmer für nur 30 AU$. Den Nachmittag verbringen wir im kühlen Shopping-Center. Während Sascha einen Coiffeurbesuch macht, kaufe ich mir neue Shorts und einen Strohhut für unseren Trip. Im Coiffeurgeschäft hat man grosse Freude an Sascha, er will die Haare blondiert haben, mit Fransen in pink und der Spieler-Nummer. „71“ (Football-Shirt Nummer.) und einem Blitz ins Haar gefräst. Solche Frisuren scheinen hier sehr aussergewöhnlich zu sein. Dennoch hört Sascha immer wieder Komplimente für seine Frisur.

Abends nach dem Barbesuch landen wir auf einer ausgelassenen Party im Backpackers. 

 

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11.Tag    Fraiser Island

Vor lauter Angst den Bus zu verpassen ist Christa viel zu früh auf den Beinen. Wir reisen ohne Wecker ;-) Nach dem Frühstück holt Peter, der Busfahrer, uns ab. Fraiser Island liegt eine 40-minütige Fährfahrt entfernt und ist die grösste Sandinsel der Welt. Trotz der Tatsache, dass es sich um eine Sandinsel ahndelt, bleiben wir nach einer halben Stunde Busfahrt mitten im Regenwald stecken. Und nicht nur mitten im Regenwald, sondern auch noch mitten in einem Funkloch. 1 1/2 Stunden bei üppiger Hitze dauert es, bis endlich der Ersatzbus kommt, ein Ersatzbus ohne Klimaanlage. Einer der Fahrgäste hat einen Riesenkorb voller Lychees bei sich, und so genießen wir zumindest eine kleine Erfrischung auf der heissen Fahrt. Die Aussicht ist grandios und die Fahrt im gut gefederten Bus auf hügeligen Sandpisten gleicht eher einer Bootsfahrt.

 Im Happy Valley beziehen wir dann nach einem Lunch unsere Zimmer. Eine bescheidene Hütte mit zwei Schlafräumen mit je vier Betten teilen wir uns mit zwei anderen Schweizer Pärchen und zwei Franzosen.

 Und schon geht es weiter zum Elicreek, einem sehr erfrischenden Fluss, wo wir alle planschen und uns abkühlen können. Der Fluss ist schmal, aber tief genug um hinunter zu gleiten. Einfach herrlich.

Schiffsfrack auf Fraiser IslandDie nächste Attraktion ist ein ursprünglich von Franzosen erbautes und dann in japanischem Besitz befindliches Schiffswrack. Bei einem Sturm war es an die Küste von Fraiser Island gespült und hier von den Australiern im zweiten Weltkrieg als Zielobjekt für die Bomberflotte gebraucht worden. Seither rostet es vor sich hin und beeindruckt die Touristen. Indian Head, das einzige Gesteinsmassiv auf Faiser Island.

Indian Head, so heisst das Gesteinsmassiv, das eigentlich den Ursprung der Insel darstellt. Von hier aus vergrösserte sich die Insel. Zuoberst auf dem Indian Head haben wir eine tolle Aussicht auf das Meer. Weit draussen können wir sogar zwei Delphine beobachten.

 Zurück in der Unterkunft startet der Run auf die Dusche, aber alle haben Glück und ausreichend heisses Wasser. Im Restaurant neben unseren Hütten, verbringen wir dann einen gemütlichen Abend mit einem Schotten und zwei Teeny- Australiern auf Landerkundung. 

 

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12.Tag    Fraiser Island

Nach dem Frühstück fahren wir weiter, diesmal zur allseitigen Erleichterung doch wieder in einem Bus mit Klimaanlage. Es herrschen Temperaturen deutlich über 40C°C. Im Regenwald, durch den wir in den nächsten 40 Minuten marschieren, liegt die Temperatur um 38°C. Aber die Mühe lohnt sich, denn wir kommen zu einem herrlichen See. Im See leben viele Fische und Wasserschildkröten, mit denen wir um die Wette schwimmen. Eine gewaltige Düne umgibt den See auf einer Seite. Die australischen Teens haben ihr Mini-Surfboard dabei und lassen sich über die Düne ins Wasser gleiten. Allein ihnen zuzusehen, ist schon ein Riesenspass. Das Bad ist herrlich erfrischend, Leider hält die Erfrischung nur bis zur Rückkehr zum Bus.

 Traumhafter Marsch durch den RegenwaldNach einem Lunch inmitten des Regenwalds, machen wir einen Spaziergang durch dieses Paradies. Wir beide entfernen uns etwas von den Mitreisenden, und bekommen so Leguane und tropische Vögel zu Gesicht, die die anderen durch ihr Gelächter sicher vertrieben hätten.

 

Der Busfahrer hat noch eine Überraschung für uns. Eigentlich sind wir auf der Rückfahrt zur Fährstation, als wir auf einmal vor den klarsten See stehen, den ich jemals gesehen habe: Lake Mc Kencije. Klarstes Wasser und schneeweisser Sand. Und das Wasser ist einfach perfekt für ein abschliessendes Bad.

 Vor dem Bootsteg entdecken wir einen wildlebenden Dingo. In scheuer Distanz beobachtet er das Treiben, und hofft wahrscheinlich auf ein paar Essensreste.

 Zurück in Hevey Bay [Hevery Bay???]suchen wir ein neues Motel. Wir wollen Ruhe. Am Abend nach dem Dinner haben wir dann ein interessantes Gespräch mit ... einem schwarzen Australier mit dem Namen Riccardo ..., wie er sich uns selbst vorstellte. 

 

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13.Tag    Hevery Bay - Maryboorough - Gympie - Kenilworth - Eumundi - Noosa
               Heads - Noosa Beach

Eigentlich wollten wir grillieren. Aber es ist wie verhext. In den letzen Tagen hatten wir diese öffentlichen Gasgrills, die man für 25 Cents in Betrieb setzen kann, haufenweise gesehen. Aber heute, mit Steaks in der Kühlbox, ist weit und breit kein Grill in Sicht. Schliesslich finden wir am Abend ein tolles Motel mit Grill! Und das nahe gelegene Meer ist herrlich frisch und quallenfrei. Nach dem Bad gibt es feine Kartoffeln mit Käse überbacken und dazu ein gutes Steak. Einfach herrlich nach so vielen Tagen Pizzaexpress und MC Donald! Danach markieren wir auf unserem Strassenatlas unseren bisherigen Weg.

 

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