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8. Tag Halliday Bay - Macky - Sarina - Marlborough - The Caves - Rockhamton
Den Mittagsimbiss nehmen wir in einem typischen Truckerstop.
Am Nachmittag besichtigen wir die Commo Caves. Wir sind die einzigen Besucher und geniessen diese Ruhe sehr. Besonders beeindruckend sind hier die Wurzeln eines Feigenbaumes, welche sich 20m in die Höhle zum Grundwasser bohrten. Gegen 16 Uhr checken wir im True Motor Inn ein, wo wir nach einem kleinen Bad im Swimming Pool, Pizza und 1/2 Stunde TV in einen zwölfstündigen Tiefschlaf fallen
9. Tag Rockhamton - Mount Morgan
10.Tag Bonny Islang - Glad Stone - Gin Gin - Houward - Hervey Bay Bereits um 12.30 Uhr treffen wir in Hervey Bay ein. Von hier aus finden Fahrten nach Fraiser Island statt. Das können wir uns nicht entgehen lassen. Fraiser Island ist die grösste Sandinsel der Welt. Wir buchen eine 4WD-Bustour (mit dem PW kann man die Insel nicht befahren) für zwei Tage. Für diese Nacht finden wir im Backpackers ein kleines Zimmer für nur 30 AU$. Den Nachmittag verbringen wir im kühlen Shopping-Center. Während Sascha einen Coiffeurbesuch macht, kaufe ich mir neue Shorts und einen Strohhut für unseren Trip. Im Coiffeurgeschäft hat man grosse Freude an Sascha, er will die Haare blondiert haben, mit Fransen in pink und der Spieler-Nummer. „71“ (Football-Shirt Nummer.) und einem Blitz ins Haar gefräst. Solche Frisuren scheinen hier sehr aussergewöhnlich zu sein. Dennoch hört Sascha immer wieder Komplimente für seine Frisur. Abends nach dem Barbesuch landen wir auf einer ausgelassenen Party im Backpackers.
Vor lauter Angst den Bus zu verpassen ist Christa viel zu früh auf den Beinen. Wir reisen ohne Wecker ;-) Nach dem Frühstück holt Peter, der Busfahrer, uns ab. Fraiser Island liegt eine 40-minütige Fährfahrt entfernt und ist die grösste Sandinsel der Welt. Trotz der Tatsache, dass es sich um eine Sandinsel ahndelt, bleiben wir nach einer halben Stunde Busfahrt mitten im Regenwald stecken. Und nicht nur mitten im Regenwald, sondern auch noch mitten in einem Funkloch. 1 1/2 Stunden bei üppiger Hitze dauert es, bis endlich der Ersatzbus kommt, ein Ersatzbus ohne Klimaanlage. Einer der Fahrgäste hat einen Riesenkorb voller Lychees bei sich, und so genießen wir zumindest eine kleine Erfrischung auf der heissen Fahrt. Die Aussicht ist grandios und die Fahrt im gut gefederten Bus auf hügeligen Sandpisten gleicht eher einer Bootsfahrt. Im Happy Valley beziehen wir dann nach einem Lunch unsere Zimmer. Eine bescheidene Hütte mit zwei Schlafräumen mit je vier Betten teilen wir uns mit zwei anderen Schweizer Pärchen und zwei Franzosen. Und schon geht es weiter zum Elicreek, einem sehr erfrischenden Fluss, wo wir alle planschen und uns abkühlen können. Der Fluss ist schmal, aber tief genug um hinunter zu gleiten. Einfach herrlich.
Indian Head, so heisst das Gesteinsmassiv, das eigentlich den Ursprung der Insel darstellt. Von hier aus vergrösserte sich die Insel. Zuoberst auf dem Indian Head haben wir eine tolle Aussicht auf das Meer. Weit draussen können wir sogar zwei Delphine beobachten. Zurück in der Unterkunft startet der Run auf die Dusche, aber alle haben Glück und ausreichend heisses Wasser. Im Restaurant neben unseren Hütten, verbringen wir dann einen gemütlichen Abend mit einem Schotten und zwei Teeny- Australiern auf Landerkundung.
Nach dem Frühstück fahren wir weiter, diesmal zur allseitigen Erleichterung doch wieder in einem Bus mit Klimaanlage. Es herrschen Temperaturen deutlich über 40C°C. Im Regenwald, durch den wir in den nächsten 40 Minuten marschieren, liegt die Temperatur um 38°C. Aber die Mühe lohnt sich, denn wir kommen zu einem herrlichen See. Im See leben viele Fische und Wasserschildkröten, mit denen wir um die Wette schwimmen. Eine gewaltige Düne umgibt den See auf einer Seite. Die australischen Teens haben ihr Mini-Surfboard dabei und lassen sich über die Düne ins Wasser gleiten. Allein ihnen zuzusehen, ist schon ein Riesenspass. Das Bad ist herrlich erfrischend, Leider hält die Erfrischung nur bis zur Rückkehr zum Bus.
Der Busfahrer hat noch eine Überraschung für uns. Eigentlich sind wir auf der Rückfahrt zur Fährstation, als wir auf einmal vor den klarsten See stehen, den ich jemals gesehen habe: Lake Mc Kencije. Klarstes Wasser und schneeweisser Sand. Und das Wasser ist einfach perfekt für ein abschliessendes Bad. Vor dem Bootsteg entdecken wir einen wildlebenden Dingo. In scheuer Distanz beobachtet er das Treiben, und hofft wahrscheinlich auf ein paar Essensreste. Zurück in Hevey Bay [Hevery Bay???]suchen wir ein neues Motel. Wir wollen Ruhe. Am Abend nach dem Dinner haben wir dann ein interessantes Gespräch mit ... einem schwarzen Australier mit dem Namen Riccardo ..., wie er sich uns selbst vorstellte.
13.Tag
Hevery Bay - Maryboorough - Gympie - Kenilworth - Eumundi - Noosa Eigentlich wollten wir grillieren. Aber es ist wie verhext. In den letzen Tagen hatten wir diese öffentlichen Gasgrills, die man für 25 Cents in Betrieb setzen kann, haufenweise gesehen. Aber heute, mit Steaks in der Kühlbox, ist weit und breit kein Grill in Sicht. Schliesslich finden wir am Abend ein tolles Motel mit Grill! Und das nahe gelegene Meer ist herrlich frisch und quallenfrei. Nach dem Bad gibt es feine Kartoffeln mit Käse überbacken und dazu ein gutes Steak. Einfach herrlich nach so vielen Tagen Pizzaexpress und MC Donald! Danach markieren wir auf unserem Strassenatlas unseren bisherigen Weg.
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