Auf
unserer Australien Reise schafft es Nina immer wieder ihre Eltern auf Trab
zu halten, indem sie entweder unüberlegt, impulsiv oder einfach aus
Neugierde handelt.
Mit den Schuhen auf dem Elternbett Trampolin springen, oder beim Tee machen
die halbe Küche zu überfluten, gehören dabei schon beinahe zur
Tagesordnung.
Auch daran haben wir uns mittlerweilen schon gewöhnt, dass Nina sobald wir
ein wildes Tier erblicken wie ein mittelgrosser Elefant herumtrampelt, oder
meistens dann lauthals zu singen beginnt wenn wir in einer fremden Stadt
Kartennavigation betreiben.So entschlossen wir uns,
diese Seite ins Leben zu rufen und ein paar "Lekerlis" niederzuschreiben.
Nina und die Autotüre
Mit unserem neuen Mietwagen ( 2000 km alt) den wir tags
zuvor in Brisbane getauscht hatten, waren wir unterwegs in Richtung Surfers
Paradies. Christa und Sascha suchten gerade den richtigen Weg und Nina
fragte pausenlos: "Wie lange fahren wir noch." Als Christa die zündende Idee
hatte und zu Nina meinte: "Mal doch was aus in deinem Malbuch" Nina fand das
toll und wurde auch gleich wieder still. Als wir dann in unserem Motel
angekommen waren stellten wir mit entsetzen fest, dass die halbe Autotür mit
Kugelschreiber bemalt war. Zur rede gestellt meinte Nina sie sei beim
ausmalen ausgerutscht. Zur Strafe gab es erst wieder was Süsses als die
Schmiererei wieder weg war, natürlich von Nina persönlich geputzt. Und weil
Nina sehr gerne Süssigkeiten hat, sah man sie die nächsten drei Tage des
Öfteren im Auto sitzend am schrubben.
Nina und die Zimmertür
Hier in Australien ist vieles etwas anders als bei uns in
Zuhause in der Schweiz, so auch die Türschlösser. Anstelle einer
Klinke haben hier die Türen einen Kugelknauf mit einem Knopf in der Mitte,
der zum abschliessen der Tür nur rein gedrückt werden muss. Zum entriegeln
dreht man den Kugelknauf und das Schloss springt auf, natürlich funktioniert
dies nur auf der Innenseite der Tür. In unserem Campinghaus in Belmont hatte
es ebenfalls eine solche Tür an Ninas Zimmer. Sie neugierig wie sie ist
wollte es genau wissen, drückte den Knopf und lies die Tür ins Schloss
fallen. Natürlich stand sie auf der Aussenseite " Du Mami wiso gaht Tür
nümme uf" waren ihre Worte. Da es 24.Dez war Abends um 18.00 war der
Campingwart sichtlich erfreut als wir ihm unser Problem mit der
verschlossenen Zimmertür meldeten. An einer Wand im Camping Office hingen
gut und gerne 200 verschiedene Schlüssel und er meinte einer von denen
müsste eigentlich passen. Mit der ersten Hand voller Schlüssel kam er dann
mit uns und probierte alle durch, aber logischerweise ohne Erfolg. Auch die
zweit Ladung Schlüssel passten nicht und er kehrte erneut zurück zum Office
um die nächste Ladung zu holen. In der Zwischenzeit versuchte es Sascha, wie
in einem schlechten Film, mittels einer Creditkarte das Schloss zu knacken.
Nach dem zweiten Versuch glückte dies tatsächlich, als Sascha im Office
meldete das er die Tür geknackt habe viel dem Campingwart der kurz vor der
Verzweiflung stand einen riesiger Stein vom Herz.
Nina und das Wirlpool
Zu Weihnachten gönnten wir uns ein Spezielles Campingplatz
Häuschen mit zwei Schlafräumen und einem Whirlpool im Badezimmer. Kaum
angekommen badete Nina munter und sichtlich zufrieden in der grosszügigen,
bluberlnden Wanne. Mami und Papi waren am einräumen der Küche, als Nina
immer lauter lachte ( was meistes darauf hinweisst, dass sie etwas
anstellt). Das Badezimmer stand unter einer dicken Schaumschicht begraben,
und Nina hatte eine mega Schaumparty. Nina hatte eine halbe Flasche
Duschmittel ins Whirlpool gekippt, und der Schaumberg wuchs rasend schnell.
Die ganze Schmiererei wieder wegzuwischen dauerte ein vielfaches länger, und
das Duschmittel kam unter Verschluss!
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