
Mit einem Kleinbus reisten 13 Fans aus der Schweiz gemeinsam nach München. Die Reise war sehr angenehm und Kurzweilig. Kurz nach 18h erreichten wir München, und bald darauf die Halle. Nach waren wir zu früh für den Einlass, doch bevor wir richtig eine Alternative zum Anstehen suchen konnte, gingen die Türen auf. Der Einlass wurde streng kontrolliert, und jedes Ticket gescannt. In der Halle besetzen wir gleich ein paar Steh-Bars, und plauderten bis die Vorband zu spielen begonnen hatte. Kur vor Spielende der Vorband machten wir uns auf den Weg zu unseren Plätzen, ca. in der Mitte der Halle auf halber Höhe der Tribüne. Kaum am Platz angekommen, wurden wir gefragt ob wir ev. mit zwei Bekannten unserer Sitznachbahren Tauschen könnten. Die neuen Plätze waren genial, die hätte ich niemals freiwillig getauscht. Wir sassen nun auf Höhe der Vorgelagerten Bühne. Von hier waren Martin, Dave und Fletch richtig zu erkennen, nicht nur zu erahnen.
Die Stimmung vor dem Konzert war zwar heiss, jedoch haben die Münchner-Fans erst recht spät begonnen aufzublühen. Dennoch ist es immer wieder schön zu erleben wie der Hexenkessel in München zu kochen beginnt.
Das Konzert und die Akustik waren einfach genial. Ich konnte diesmal sogar die Gesichtszüge der Jungs erkennen, und auch die waren gut gelaunt. Das Martin nach jedem Song das Instrument wechselt, war mir bislang gar nie richtig aufgefallen. Besonders Martins Solo kam mir in München ganz deftig rüber, der Mann liess sich Feiern, eine wahre Freude ihm zuzusehen, vom zuhören ganz zu schweigen, das ist einfach ein Genuss.
Die Stimmung während des ganzen Konzertes war genial, und von einem Titel zum nächsten ausgelassener. Never let me down, immer wieder genial, und jedes Mal eine Freude wenn man einen Blick durch die Halle wirft. Bis auf eine handvoll Fans, lässt jeder seine Arme tanzen im Takte der Musik.
Was mich jedes Mal von neuem erstaunt ist die Faszination, des Tempowechsels. Suffer well, ein ruhiges Musikstück wir plötzlich zur Granate und findet am Ende wieder das Tempo, ohne auch nur einen Bruchteil an der Harmonie des Songs zu verlieren dafür gewinnt der Song sehr viel.
Nach zwei Stunden purem hör- und seh-genuss versammelten sich alle pünklich beim Bus, und wir wurden zurück in die Heimat chauffiert. Natürlich war auch die Stimmung im Car genial, und doch bald darauf ziemlich ruhig, schlafens-still.
Die Olympiahalle in München habe ich sicherlich nicht das letzte Mal bereist für einen Konzert-Gig.