
Um 18.45 erreichten wir die Halle, die Stimmung im Car war genial. Nun hiess es für uns 1h draussen frieren, da wir um 19.45 zum meet und greet vor der Halle abgeholt wurden. Ich schnappte mir Davy, der grösste weibliche Fan den ich kenne, und wir setzten uns in die Bahnhofshalle. Dann war es soweit, ein Mitarbeiter vom Musikvertrieb holte uns ab, und wir gingen durch einen Nebeneingang an zig Wächtern vorbei in die ^Halle. Wir landeten in einem kalten Keller mit weissen Wänden, und sonst keinem Luxus. In einem Nebenraum konnten wir die Band erblicken. Der Raum war spärlich bemöbelt. Eine Gruppe von 8 Fans die in einer Regionalen Französischen Zeitung gewonnen hatten stellten sich zuerst auf zum Treffen. Das heisst genau, sie poussierten zum Gruppenfoto n diesem kalten Fuhr. Dann kamen Dave Martin und Fletch. Sie grinsten, sagten jeden Hallo, ein kurzer Handshake und dann ein Gruppenbild. Die erste Gruppe wurde nun beiseite gebracht, und wir 6 stellten uns auf. Martin (unser Martin) hatte liebevoll eine Box gestaltet mit einem Relief von der Schweiz und bestückt mir 5 farbigen Stecknadeln, wo DM dieses Jahr in der Schweiz touren. Als Dave die Box auf Martins Arm sah, erkannte er ihn wahrlich wieder. Er zeigte mit dem Finger ihn, grinste wie ein Lausebengel und kam auf Martin zu, um schnell zu schauen. Dann begrüssen auch sie uns, und nahem die Geschenkebox dankend an sich. Nun kam unser Gruppenbild. Martin stellte sich neben Martin und (unser Martin) zog mich schnell an seine Seite, weiss er doch wie gerne ich auf dem Bild neben Martin stehen wollte, was ich nun auch tat. Anschliessend betrachtete die Band eingehend die Box, und unser Martin erklärte de Gigs nochmals. Innen drinnen waren drei Abeilungen mit Schweizer Schokolade, Ricola und noch mehr Schokolade. Wieder ein hämischer Blick von Dave über die Schulter in Richtung Martin. Dann schnappte sich der runde Fletsch eine Tafel Milchschokolade und zischte ab zur Garderobe, die anderen beiden Jungs winkten nochmals, und weg waren sie wieder. Zeitraum max. 5 Min. Aber sehr persönlich.
Dann gelangten wir durch eine Treppe hinter die Bühne, wir konnten die Vorband spielen sehen, und die Menge die wartete. Wieder überall Sicherheitskräfte, dass ja niemand alleine hinter der Bühne verschwindet. Dan standen wir in der gut besetzen kleinen Halle. Ich wusste wo Sascha steht, er hat mir ein SMS geschrieben. Mein Traumplatz, es geht ein Steg, oder Zunge von der Bühne in die Menge hinein, dort wollte ich stehen. Aber wie kommt man da hin? Ich kaufte also zwei Bier und tastete mich so durch die Menge, eine Frau mit 2 Bier wird immer durchgelassen, zumindert während der Vorgruppe. So stand ich plötzlich vor Sascha und zwei weiteren Kollegen. Und das in der dritten Reihe genau bei dieser Zunge, grandios.
Vom ersten Ton war ich im Banne der Musik, es war eine geballte Ladung an Stimmung, ich Tanzte so gut es als Ölsardinen der Menge funktioniert und hatte einfach Party pur. Sascha der dien Biertrick auch angewandt hatte, und somit 4 halte Liter Bier intus hatte, musste plötzlich so dringend raus, und verabschiedete sich. Der Rest sah er von der Bar mit einem weiteren Car-Teilnehmer. Sascha, der sonst sehr scheu ist, und keine Menschen anspricht fand jede menge Gesprächspartner. Wir beide hatten eine Extraanfertigung von einem Shirt, vorne mit depechemode.ch und hinten nochmals der Schriftzug und dann eine Liste aller unserer Konzerte. Es ist enorm wie viel positives Feedback er bekam, und wieviele unsere Seite wirklich kennen und nutzen. Es macht total spass diese Loorbeeren zu ernten, und auch Sascha war mit stolz erfüllt zu sagen, seine Frau stehe hinter diesem Projekt.
Die Heimfahrt war wieder sehr ausgelassen, und wir hatten bi 4 Uhr tolle Gespräche im Car. Um 04,30 waren wir dann zu Hause und doch war es schwierig den Schlaf zu finden.