Australien 5. Ferienwoche '97-98
28.Tag Narrandera - Mildora
Frisch und munter und dennoch träge von der Hitze fuhren wir um
9.00 Uhr. Eine mehr als öde Landschaft lag vor uns, so weit das Auge
reicht nur ein rotes Nichts. Das Fahren gestaltete sich äusserst
mühsam das sich das Auge immer einen Bezugspunkt suchte, es aber
nichts zu sehen gab. Nach einem Fahrerwechsel wurde es besser da uns inzwischen
ein anderes Auto überholte.
Kilometer um Kilometer fuhren wir so, bis plötzlich Mildora vor uns
auftauchte. Für heute machen wir Schluss und springen vor dem BBQ
noch schnell in den Pool.
29.Tag Mildora - Adelaide
Nach der Hitze des Vortages folgte heute ein sehr kühler Sommertag.
In Richtung Adelaide machten wir einige Erlebnis-stopps. Bei Rennmark
fuhren wir zu einem Salzsee. Dieser war umgeben von hohen "Klippen"
Wenige Kilometer Später sahen wir dann Ausläufer dieser Sandklippen,
eine ganz eigenartige Landschaft. Täler, Klippen aus Sand. Der Sonne
und dem Wind ausgesetzt. Wir konnten uns im besten Willen nicht erklären,
wie diese Landschaft entstand.
Dem Murry-River entlang fuhren wir nach Adelaide. Wir konnten um 17.00
Uhr im Hotel Vista Grossvenor einchecken.
Da Christa zum Nachtessen unbedingt einen Cecar Salate wollte, nahmen
wir einen weiten Stadtlauf vor. Die Wood-Owen-Pizzaria war dann eine interrasante
Bleibe. In der Weihenkellnerei Vis à Vis, gingen innert 1 1/2 Stunden
acht Hochzeitspaare ein und aus. Es war immer dasselbe. Limousine fuhr
vor, Hochzeitspaar mit Brautjumpern hinein in den Weinkeller, und 15 Min.
Später, fuhren sie wieder los......
30.Tag Adelaide (Zoo)
Um 6.00 standen wir am Flughafen um Frank und Chantal, Kollegen die im selben American Football Team mitwirkten wie wir, abzuholen. Die hatten grosse Freude an unserer Überraschung, denn wir hatten kein Treffen vereinbart. Zuerst gingen wir im Hotel ausgiebig Früstücken, und danach in die Stadt. Zusammen besuchten wir den Zoo. Hier sahen wir das erste Mal einen Tasmanien Deviel. Ein komisches Kerlchen, dass irgendwie niemals ruhig stehen kann. An diesem Abend gingen wir früh in Hotel. Und wir zwei erledigten mal wieder die Wäsche und probierten das Fitness-Studio aus.
31.Tag Adelaide (Golftour)
Gleich nach dem Frühstück zogen wir los, um für den nächsten
Tag eine Tour auf die Kangaroo Island zu buchen. Später probierten
wir uns auf der 9-Hohl Bahn im Golfen. Was soll ich sagen, Weltmeister
wird aus uns wohl niemand werden, vielleicht war ja auch der Boden zu
hoch und das der Grund, dass wir so oft in den Rasen schlugen.
Am Strand von Glenelg sahen wir den Fischern zu und genossen den Sonnenuntergang.
Nach dem Dinner im Steak House gingen wir mit Franz noch ins Casino wo
wir schauten, staunten und verloren.
32.Tag Adelaide - kangaroo Island - Adelaide
Bereits
um 6.00 zogen wir zu viert los zur Ferry-Station, von wo aus wir nach
einer 21/2 stündigen Überfahrt auf der Kangaroo Island landeten.
Im Kleinbus fuhren wir vier mit unserem Führer los zum Lunchplatz.
Unser Salat mussten wir gegen zwei hungrige Kangaroos und einen frechen
Emu schützen. Das heisst den Augen eines Kangaroo konnten wir nichts
abschlagen und Mr.Emu nahm sich einfach was er wollte.
Danach gings weiter zum Leuchtturm und dessen Wasserreservoir. Im Südwesten
der Insel ragten gewaltige Klippen aus dem Meer hier leben Hunderte Seelöwen.
Lange sahen wir ihnen zu wie sie planschten, spielten, ins und aus dem
Wasser sprangen. Auf dem Weg sahen wir eine Echse und einen Ameisenigel
bis wir beim Wildlife Waisenhaus ankamen. Hier leben Tiere die angefahren
wurden oder Kleintiere die ihre Mamas verloren haben bis sie wieder in
die Wildniss ausgesetzt werden können. Einige der jüngsten Tiere
durften wir im Ersatzbeutel auf den Arm nehmen. Das 1jährige Wallabie
tollte wie wild herum, dem Opossum war es irgendwie zu hell und es verkroch
sich wieder im Beutel und das 14 kg schwere Kangaroo war leider bereits
etwas zu gross für unseren Koffer.
33.Tag Adeleide - Adeleide Hills - Britgewather - Hohnendorf - Mount
Barker 
An der Beach von Glenelg verbrachten wir vier unseren letzten gemeinsamen
Stunden bevor sich unsere Wege trennten und Chantal und Franz sich in
Richtung Perth aufmachten und wir beiden aus dem Stadtleben heraus über
die Adelaid Hills in Richtung Britgewather weiter fuhren.
Nach einem Poulet mit getostem Pizzabrot zum Mittag trafen wir in Hahnendorf
(ehm. Deutsche Flüchtlings Kolonie) besuchten wir das Miniatur Eisenbahn
Museum. Wie auch im Reiseführer beschrieben scheint hier die Zeit
stehen geblieben zu sein seit der Entstehung dieser Stadt.
Müde fanden wir schliesslich in Mount Barker ein Hotelzimmer mit
Chemineé.
34.Tag Mount Barker - Stratholbyn - Wellington - Lake Alexandria - Lake
Albert
Kingston - Robe - Lake Georg
Das
Aufstehen viel uns heute schwer , dennoch fuhren wir um 10.30 Uhr weiter.
Mount Barker - Wellington hier eine Ferry überfahrt -Lake Alexandria
-Lake Albert. Einmal auf Teerstrassen denn wieder Offroad durchqueren
wir den Coorong National Park. Viele Salzseen, teils getrocknet prägten
die Landschaft auf dem Weg nach Kingston wo uns der Riesen Lobster begrüsste.
Eigentlich wollten wir im kleinen Robe übernachten aber dies schien
ganz Australien auch schon bereits zu tun. Am Lake Georg fanden wir dann
eine Unterkunft - ohne Radio, Tv.
35.Tag Lake Georg - Beach Porte - Tantanvola - Mt. Gambier - Hamilton
Nach
einem 2 stündigen Entdeckungsspatziergang über die Sanddünen
beim Lake Georg fuhren wir los. Eine ganz eigenartige Schlucht hatte unsere
Aufmerksamkeit errungen. In den Felsen wurde eine riesige Rinne geschlagen
um das dahinter liegende Sumpf land zu entwässern. Den Blumenstrauss
den Sascha gepflückt hat ziert heute Jahre später unser Schlafzimmer.
In Beachporte sahen wir am Strand einen Grossen Seelöwen der von
einer Kolonie in der Nähe einen Abstecher machte, ein riesen Teil
von gut 3.5 m lag Sascha grad mal 5m vor den Füssen.
In Tantanvola besuchten wir die Caves ( Höhlen) und der Blue Lake
in Mt.Gambier wird seinem Namen auch gerecht. Als wir die Grenze zu Victoria
überquerten, begann es schon bald zu regnen.
In Hamilton fanden wir zwar ein billiges Motel, aber nicht viel Schlaf.
Saschas später Barbesuch brachte die Schlafpause etwas durcheinander.