Australien 1. Ferienwoche '97-98

1.Tag Zürich - Singapore

HochzeitSeit knapp 18 Stunden sind wir verheiratet und schon sitzen wir im Flugzeug: Unser grosser Trip kann beginnen. Glücklich von den Ereignissen der letzen Stunden und nervös, da wir nicht wissen, was uns die nächsten Wochen bringen werden. Wir haben nur das Hotel in Singapore und den Mietwagen und den Rückflug ab Melbourne reserviert. Ansonsten lassen wir Australien einfach auf uns zukommen. Einziges Ziel: Wir wollen Neujahr in Sydney verbringen. Dort soll es ein tolles Feuerwerk geben. Doch zuerst gibt es einen langen Flug nach Singapore, wo wir zwei Tage die Stadt besichtigen, bevor es weiter nach Cairnes geht.

 

2.Tag Singapore

Wir landen in Singapore. Subtropische Hitze schlägt uns entgegen als wir den Flughafen verlassen. Wir sind beeindruckt von den gewaltigen Bauten. Manche erinnern an Hundertwasser, andere an das American State Building, wieder andere an buddhistische Tempel.

Unser Hotel, Hotel Mandarin, ist gewaltig gross und bietet Luxus pur.

Nach einem Einkaufsbummel fahren wir zum Boat Quest, wo wir nach dem Essen im Vergnügungszentrum herumschlendern.

 

3.Tag Singapore - Weiterflug Richtung Cairns

SantosaDen Tag vor unserem abendlichen Weiterflug verbringen wir auf Sentosa Island, einem Vergnügungspark vor den Toren der Stadt. Das Aquarium ist sehr beeindruckend, vor allem die riesengrossen Krebse. Für den Hinweg nehmen wir die Seilbahn und genießen den Blick über den gewaltigen Hafen, zurück geht’s mit der Fähre.

Nach dem Essen im Hard Rock Cafe gerieten wir in einen Einkaufsrauch. Natel, T-Shirts, Goldkette ........

Nach dem Essen im Hard Rock Cafe geraten wir in einen Einkaufsrausch. Natel, T-Shirts, Goldkette ... Danach geht es zum Flughafen, wo wir um 20.50 - fast ein wenig beschwipst – endlich weiterfliegen.

 

 

 

 

 

4. Tag Cairns - Mareeba - Mount Molloy - Port Duglas

Um 8.45 Uhr landen wir in Cairns und nehmen unseren Toyota Camery in Empfang. Ursprünglich wollten wir hoch nach Cooktown, doch Müdigkeit und die Tatsache, dass wir uns verfahren, bestimmt folgende Route:

Cairns - Mareeba - Mount Molloy - Port Douglas

Hier übernachten wir im entzückenden Motel Coconut Crouve.

Das nahe Meer ist herrlich, doch zum baden mit seinen 30°C irgendwie gar nicht so.

Nach dem Dinner im Motel fallen wir bereits um 21 Uhr in Tiefschlaf.

 

5. Tag Port Duglas - Halifax - Crystal National Park - Soundes Beach

Port DuglasWer früh ins Bett geht, kann auch am nächsten Morgen schon um 5:30 am Strand sein. Wir bewundern den Sonnenaufgang und entdecken „Road Runner, „Lachenden Hans“ und Familie Krebs.)

Nach dem Frühstück fuhren wir nach Cairns um eine Natel Nummer zu lösen. Als wir das Einkaufszentrum verliessen war es bereits über 40°C. Gottlob war das Auto so nah parkiert, und die Klimaanlage so schnell beim kühlen !

Nach dem Frühstück besorgen wir uns in Cairns eine Natel-Nummer. Beim Verlassen des Einkaufszentrums zeigt das Thermometer bereits über 40°. Zum Glück ist unser Auto nahebei geparkt und die Klimaanlage leistungsfähig.

Danach besichtigen wir die [hier den englischen Namen der Farm eingeben]-Farm von Cairns, wo Krokodile für die Lederverarbeitung gezüchtet werden. Wir haben Glück und können mitverfolgen wie die ausgewachsenen Krokodile getrennt werden nach grösse und Kratzspuren. Die Männer waten durch den See und fangen die Tiere mit blossen Händen (Okay, sie tragen Handschuhe, dennoch laufen einem Schreckensschauer über den Rücken). Die so gefangenen Tiere werden dabei auf Kratzspuren von Rivalenkämpfen kontrolliert. Verletzte Krokodile dürfen bis zur vollständigen Ausheilung der Kratzer in einem anderen Teich weiterleben. So wird die Qualität des Leders gesteigert und aus den schönen Tieren werden Schuhe oder Gilets gefertigt.

An der Mission Beach, einem traumhaften Strand, schwimmen wir eine Runde … und begeben uns dabei ohne es zu ahnen in Lebensgefahr*.

* Wir hatten keine Ahnung dass zwischen Port Duglas und Brisbane grosse Würfelquallen Gefahr besteht. Wir waren irrtümlicher Weise der Ansicht, dass die Quallen an der Westküste leben. Nach unserer Aufklärung schwammen wir allerdings nur noch in den gesicherten Strandabschnitten oder genossen die Swimming Pools, die es in dieser Gegend in jedem Motel hat.

In Halifax fühlen wir uns von Hinchinbrook Island an den Amazonas erinnerte.

Es ist schon dunkel, als wir in den Crystal National Park abbiegen. Der Regenwald ist hier richtig laut. Millionen von Grillen machen einen Riesenlärm. Wir wollen eine Eule fotografieren, aber sie fliegt bei jedem unserer Versuche auf einen anderen Ast. Auf einmal sind wir von hunderten von Glühwürmchen umzingelt und bei der Weiterfahrt haben wir gut ein Dutzend neue blinkende

Es war schon dunkel, als wir in den Crystal National Park abbogen. Der Regenwald war hier richtig laut. Millionen von Grillen zirpen fast unerträglich. Wir wollten eine Eule fotografieren, aber sie flog bei jedem versuch auf einen anderen Ast. Da waren wir plötzlich von zig Glühwürmchen umzingelt. Als wir dann weiter fuhren, hatten wir gut ein dutzend neue blinkende Anzeigen im Auto.

In Sounders Beach nah bei Townsvill, fanden wir dann ein sehr hübschen Motel. Und nach einem sehr feinen essen mit einem extrem feinen Rotwein, begleitet von einem Frosch mit Low Batt. Syndrom (er klebte an der Steckdose) und einem frechen Hungrigen Opossum, starteten wir ein weiteres lebensgefährliches* Bad im Meer.

6. Tag Townsville

Sounders BeachSascha zieht es schon um 4:30 Uhr zum Muscheln suchen an den Strand. Und er findet dort noch mehr: Unser Frühstück, eine Kokosnuss, die wir allerdings nur unter grossen Mühen öffnen können.

Diesen Tag verbringen wir in Townsville im Aquarium. Die Baukosten für dieses Aquarium betrugen 20 Millionen Aus Dollar. Dafür ist es das weltweit einzige Haus, in dem sich Korallen fortpflanzen können: Durch die nach oben offene Wassersäule wird ein Austausch des Wassers mit den Gezeiten ermöglicht und die Tiere leben unter denselben Bedingungen wie im nahen Meer.

Im zum Aquarium gehörenden I-Max-Kino wird ein sehr beeindruckender Film über den Lebensraum Meer gezeigt. Beinahe eben so spannend, ist die Frage, wie man hier eine Parkbusse bezahlt. (Wir hatten vergessen Geld in den Parkmeter zu werfen) Nämlich bei der Stadtverwaltung. So, nun wissen wir auch das und als der Beamte sich dann mit Bye, see you.... verabschiedet, finden wir das beinahe etwas frech :-)

 

7. Tag Townsville - Billabong Park - Airlie Beach - Halliday Bay Beach

Sascha f¨ttert eiin Koala BabyWieder früh aus den Federn zieht es uns weiter. Doch zuerst muss ein neuer Fotoapparat her, denn der alte hat auf einmal Sand im Getriebe. Bereits wenige Kilometer nach Townsville können wir ihn im wunderschönen Billabong Park auch gleich ausprobieren. Übermütige Kangaroos fressen die Besucher beinahe auf. Die müden Koalas dürfen gefüttert werden. Hunderte von Enten watscheln frei im Park umher. Hier gibt es wirklich nur australische Tiere, und wenn möglich, können sie sich auch frei bewegen. Die Anlage erstreckt sich auch neben den Wegen noch soweit, dass dort auch "wilde" Tiere leben. Eine Aug-in-Aug-Begegnung mit einem Emu macht Christa etwas Angst. Nachdem wir dann noch ein 4m langes, 900 Kilo schweres Krokodil bei der Fütterung beobachtet haben, verlassen wir dieses Bijou von einem Park in Richtung Airlie Beach.

Hier – so finden wir – sind allerdings viel zu viele Menschen. So langsam kommen wir auf unser Ferienmotto: Jeder nicht auf der Karte eingezeichnete Ort ist ein guter Ort ... Fortan suchen wir jedenfalls nur noch kleinere Orte aus, eine Strategie, mit der wir sehr gut fahren. In dieser Nacht gelangen wir nach Halliday Bay Beach bei Seaforth. Hier beziehen wir für 55 AU$ einen Traumbungalow (zu normalen Saison hätte uns das 85 AU$ gekostet, aber die Wochen vor Weihnachten sind wahrlich keine Hauptsaison). In der Parkanlage tummeln sich wilde Walabis. Nach dem Dinner erleben wir dann einen echten subtropischen Regen.

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Kangaroo-privat

...das war unser Traum Urlaub!

 

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